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Vorübergehend Offline...

Zur Risikominderung vorübergehend offline wegen DSGVO

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stellt auch an private Webseiten Anforderungen, die der Gesetzgeber allerdings im Detail zur Entscheidung den Gerichten überlassen hat.

Da kann das „vorübergehend offline “ schon mal ein paar Jahre dauern.

Da auch ich kein Interesse habe, die Abmahnindustrie bzw. die Klärung der Details der DSGVO auf gerichtlichem Wege mit zu finanzieren, bleibt diese Webseite so lange offline, bis auch für private Anbieter der Rahmen für die rechtliche Sicherheit sicher geklärt ist.

Sascha Lobo hat mit seiner Spiegel Kolumne die Situation treffend beschrieben:

Meiner Ansicht nach liegt der Fehler im System, denn das Mittel gegen Übergriffigkeit ist weniger klassischer Datenschutz als Datensouveränität, offensive Nutzerermächtigung. Die DSGVO halte ich für überwiegend sinnvoll, auch wenn ich glaube, dass die Wirkung eine andere sein dürfte als Datenschützer und Datenschutzkritiker vorhersagen. Diese Rechtsunsicherheit ist auch Teil des Problems, die Ansage „das müssen Gerichte klären“ kann für Einzelpersonen, Initiativen und Kleinunternehmen zerstörerisch wirken.

Aber mir stößt vor allem der Geist des Datenschutzes auf, denn meiner Ansicht nach wird der Übergriffigkeit der Digitalkonzerne ein Paternalismus der Datenschützer entgegengesetzt. Das ist mein grundsätzliches Problem: Ein Kampf tobt darum, wer mir geilere Vorschriften machen darf. Ich sitze zwischen den Stühlen und fühle mich damit unwohl

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/datenschutzgrundverordnung-dsgvo-wer-macht-mir-die-geileren-vorschriften-a-1206979.html

Es handelt sich hierbei um eine private Webseite die ausschließlich zum persönlichen und familiären Zwecke dient.

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